Am Aschermittwoch ist alles vorbei

Diese traurige Wahrheit hat uns Jupp Schmitz überliefert. Auch in Jerusalem haben wir die Karnevalszeit beendet – obwohl das so ganz nicht stimmt, schließlich steht in naher Zukunft noch das jüdische Purimfest an. Zumindest für die Dormitio und das Studienjahr aber hat die Fastenzeit begonnen, die christlichen Ostkirchen hingegen haben noch etwas hin bis zu ihrer Fastenzeit. Ja, in Jerusalem kommen einfach alle Traditionen zusammen.

Wie dem auch sei, am Aschermittwoch bin ich abends mit Pater Matthias in die Wüste gefahren (Nähe Jericho). Dort fand ein Aschermittwochsgottesdienst statt. Und es war wirklich sehr eindrücklich, die Fastenzeit in der Wüste zu beginnen.

Dieser süße Esel macht einen Spaziergang durch die Wüste...

Dieser süße Esel macht einen Spaziergang durch die Wüste…

... die im Moment einen ungewohnten Anblick bietet: Dank des Regens grünt und blüht  es auf sandigem Wüstenstein!

… die im Moment einen ungewohnten Anblick bietet: Dank des Regens grünt und blüht es auf sandigem Wüstenstein!

Dieser traumhaft schöne Blick auf die Wüste (übrigens an der Stelle, von der aus wir vergangenes Jahr ins Wadi Qelt eingestiegen sind) wurde uns vor dem Gottesdienst beschert. Leider war es etwas bewölkt, aber der Sonnenuntergang war dennoch nicht zu verachten.

Dieser traumhaft schöne Blick auf die Wüste (übrigens an der Stelle, von der aus wir vergangenes Jahr ins Wadi Qelt eingestiegen sind) wurde uns vor dem Gottesdienst beschert. Leider war es etwas bewölkt, der Sonnenuntergang war aber dennoch nicht zu verachten.

Mit den Krücken werde ich immer fitter – da ist es fast schade, dass am Montag der Gips abkommt. Immerhin schaffe ich es sogar schon durch die Wüste bergauf und bergab zu hüpfen! Auch in die Abtei komme ich mittlerweile alleine, so ein wenig Selbstständigkeit tut wirklich gut.

Grad haben wir verlängertes Wochenende, das unseren verkürzten Weihnachtsferien geschuldet ist. Das bedeutet, dass wir von Donnerstag bis Sonntag keinerlei Lehrveranstaltungen haben und das Beit Joseph in dieser Zeit fast wie ausgestorben ist. Auch ich wollte eigentlich die Tage nutzen, um nach Jordanien zu fahren.

Das war es auch schon – heute nur wenig Text, denn meine beste Freundin hat sich ja beschwert, dass ich immer zu viel schreibe. Also Hannah: Du kannst Dir guten Gewissens nur die Bilder anschauen 🙂 Und von meiner Tante kam auch eine Beschwerde: Es würde mir ja zu gut Gefallen hier in Jerusalem und ich würde meine Familie gar nicht vermissen. In der Tat habe ich kein Heimweh, liebe Katrin, aber dennoch freue ich mich darauf, Euch alle wiederzusehen (auch wenn es mir natürlich lieber wäre, wenn ihr einfach ins Heilige Land kommen würdet, das würde mir die Rückreise nach Deutschland ersparen…)! Das sollte doch auch einmal gesagt sein.

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