Dat sind die Lück

Im August, ziemlich zu Beginn des Studienjahres, hatte ich hier schon einmal einen Artikel hochgeladen, der die Eigenheiten der Stadt Jerusalem zum Ausdruck bringen sollte – hier folgt nun Teil II: Ein kleiner Einblick in die Dinge, die Jerusalem so skurril und zugleich so liebenswert machen.

Wundgelaufene Füße? Kein Problem: Kleine Oasen mitten in der Altstadt versprechen angenehme Pausen in netter Athmosphäre.

Wundgelaufene Füße? Kein Problem: Kleine Oasen mitten in der Altstadt versprechen angenehme Pausen in netter Athmosphäre.

Dieser siebenarmiger Leuchter steht im jüdischen Viertel mit Blick auf den Tempelberg. Er soll im dritten Tempel errichtet werden, den einige Juden vorhaben zu bauen. Doof nur, dass der Platz bereits besetzt ist....

Dieser siebenarmiger Leuchter steht im jüdischen Viertel mit Blick auf den Tempelberg. Er soll im dritten Tempel errichtet werden, den einige Juden vorhaben zu bauen. Doof nur, dass der Platz bereits besetzt ist….

Wenn weder Juden, Christen noch Moslems irgendeinen Feiertag haben, dann muss man sich etwas säkulares ausdenken: Wie wäre es mit einem Mittelalterfest am Jaffa-Tor?

Wenn weder Juden, Christen noch Muslime irgendeinen Feiertag haben, dann muss man sich etwas säkulares ausdenken: Wie wäre es mit einem Mittelalterfest am Jaffa-Tor?

Wenn man hört, dass getrommelt und ins Schofar geblasen sowie Musik abgespielt wird, dann kann man davon ausgehen, dass einem um die Ecke um einen Baldachin tanzende Juden begegnen: Eine Bar Mizwa!

Wenn man hört, dass getrommelt und ins Schofar geblasen sowie Musik abgespielt wird, dann kann man davon ausgehen, dass einem um die Ecke um einen Baldachin tanzende Juden begegnen: Eine Bar Mizwa!

Ich hab dieses Auto ja nur parkend gesehen - aber ich gehe fest davon aus, dass es so beladne auch noch fahrend über die Straßen rollt.

Ich hab dieses Auto ja nur parkend gesehen – aber ich gehe fest davon aus, dass es so beladen auch noch fahrend über die Straßen rollt.

Sehr stilvoll, nicht wahr?

Sehr stilvoll, nicht wahr?

Da schlägt das kölsche Hätz doch höher - ob dieses Sicherheitsunternehmen von der kölschen Band weiß?

Da schlägt das kölsche Hätz doch höher – ob dieses Sicherheitsunternehmen von der kölschen Band weiß?

Der moderne Jude von Heute trägt nicht mehr langweilige, einfarbige Kippa - nein, Comic-Helden on top of the head sind jetzt angesagt!

Der moderne Jude von Heute trägt nicht mehr langweilige, einfarbige Kippa – nein, Comic-Helden on top of the head sind jetzt angesagt!

Die klassischen hebräischen Endungen des Plurals sind einfach: man hängt einfach ein -ot bzw. ein -im ein das Wort dran. Auch an ausländische, importierte Begriffe: Diese werden einfach "eingehebräischt" - ein Burger, zwei Burgerim!

Die klassischen hebräischen Endungen des Plurals sind wie folgt: man hängt  ein -ot bzw. ein -im an das Wort dran. Auch an ausländische, importierte Begriffe: Diese werden einfach „eingehebräischt“ – ein Burger, zwei Burgerim!

Frauen kennen das Problem: Der Kleiderschrank ist meistens einfach zu voll und dennoch hat man nichts zum Anziehen. Wer also Ausquartiermöglichkeiten für seine Schuhe sucht, der nehme doch einfach die Stromleitungen vorm Lions Gate. Ich habe gehört, der Platz dort solle sich anbieten.

Frauen kennen das Problem: Der Kleiderschrank ist meistens einfach zu voll und dennoch hat man nichts zum Anziehen. Wer also Ausquartiermöglichkeiten für seine Schuhe sucht, der nehme doch einfach die Stromleitungen vorm Lions Gate. Ich habe gehört, der Platz dort solle sich anbieten.

Hard Rock Cafés waren gestern!

Hard Rock Cafés waren gestern!

Wer für das Nachspielen des Kreuzwegs Jesu auf der Via Dolorosa noch passende Utensilien sucht, wird in einem der vielen Läden rund um die Grabeskirche sicherlich fündig.

Wer für das Nachspielen des Kreuzwegs Jesu auf der Via Dolorosa noch passende Utensilien sucht, wird in einem der vielen Läden rund um die Grabeskirche sicherlich fündig.

Kurze Erinnerung an vergangene Woche Donnerstag: Sehr viel Schnee in Jerusalem, Fußbruch.

Kurze Erinnerung an vergangene Woche Donnerstag: Sehr viel Schnee in Jerusalem, Fußbruch.

Acht Tage später, also am gestrigen Nachmittag, rollte mich Christina in meinem Rollstuhl zur Jaffa Road . bei strahlendem Sonnenschein und knapp 20 Grad saßen wir im Außenbereich eines Straßencafés und genossen einen frozen Mocca.

Acht Tage später, also am gestrigen Nachmittag, rollte mich Christina in meinem Rollstuhl zur Jaffa Road. Bei strahlendem Sonnenschein und knapp 20 Grad saßen wir im Außenbereich eines Straßencafés und genossen einen frozen Mocca. Feiner Wetterumschwung, oder? 🙂

So viel einmal dazu. Und hier nur das Lied, auf das ich mich beziehe:

Allen Bloglesern wünsche ich einen schönen Sonntag!

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein

Eine Antwort zu “Dat sind die Lück

  1. Walther Lipphardt

    vielen Dank für diese humorvollen Einlagen und das herzhafte Lachen. Habt Ihr diese Jahrezeit dort auch?
    Und Freunde bei Haifa meinen „Zimmerim“ gibt es auch 🙂

    Hoffentlich ist das Eichhörnchendasein bald zu Ende! – es sei denn, es lässt sich gut verwöhnen. 🙂
    Shalom

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