Ein neues Zion schauet

Ich gebe zu, der Titel klingt leicht theatralisch – die Situation mag es entschuldigen. Zwischen gepackten Kisten sitze ich nun also in meiner mittlerweile sehr leeren Wohnung, die letzte Nacht in Freiburg steht an. Bei meinem letzten Gottesdienstbesuch im Münster heut Abend ertönte als Danklied Nr. 910 aus dem Freiburger Gotteslob: „Ein neues Zion leuchtet, das niemals untergeht, das, allen Völkern offen, auf heilgem Berge steht“ – wenn das mal kein Zeichen ist!

In den letzten Tagen wechselte sich die Vorfreude auf Israel doch auch immer ab mit dem unterschwelligen Abschiedsschmerz, Freiburg für eine ganze Weile „lebe wohl“ sagen zu müssen. Bei all den Prüfungsvorbereitungen in den letzten Wochen war daran nicht zu denken. Nun aber wird klar, was ich hier zurücklasse (auch wenn ich eben mal wieder festgestellt habe, dass Ganter nicht wirklich vermissenswert ist).

Nach einem sehr schönen letzten Abend in der Studentenheimat wird es morgen für einige Tage nach Köln gehen, bevor am Samstag der Flieger gen Tel Aviv startet. Mit Blick auf mein ganzes Gepäck bin ich mir aber noch nicht sicher, ob die Lufthansa mich tatsächlich mitnimmt…

Wie dem auch sei: Mach es gut, mein liebes Freiburg und bis nächstes Jahr!

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In 5 Tagen werden hier hoffentlich Bilder aus Jerusalem zu sehen sein – auch wenn das Freiburger Münster durchaus nicht zu verachten ist!

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